Laut TechFlow-Nachrichten schrieb Paul Donovan, Chefökonom von UBS Global Wealth Management, am 12. Januar laut Golden Ten Data, dass die Einleitung einer strafrechtlichen Untersuchung gegen den amtierenden Vorsitzenden der Federal Reserve letztlich dazu beitragen könnte, die Unabhängigkeit der Zentralbank zu stärken. Die Marktreaktionen zeigen, dass die Bedenken der Anleger hinsichtlich der Fähigkeit der Fed, die Zinssätze ohne politische Einmischung zu steuern, zunehmen. Obwohl die Vermögenspreise insgesamt kaum geschwankt haben, sind die langfristigen US-Staatsanleihenrenditen gestiegen und der Dollar hat sich geschwächt. Donovan sagte, Powells falkenhafte Haltung könnte bedeuten, dass er dieses Jahr nicht bereit ist, als Fed-Gouverneur zurückzutreten; Gleichzeitig gibt es Anzeichen dafür, dass der US-Senat die Bestätigung der Nominierung eines neuen Fed-Vorsitzenden verzögern könnte. Er wies außerdem darauf hin, dass Marktbedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Zentralbanken in künftigen geldpolitischen Entscheidungen eine falkenhafte Kraft haben könnten.
